23.03.2015

Wann sind Grundstücksgeschäfte wegen Wuchers sittenwidrig?

Ein besonders grobes Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung, das ohne das Hinzutreten weiterer Umstände den Schluss auf eine verwerfliche Gesinnung des Begünstigten erlaubt, liegt bei Grundstückskaufverträgen grundsätzlich erst ab einer Verkehrswertüber- oder -unterschreitung von 90% vor.

BGH, Urteil vom 24.01.2014, V ZR 249/12

 
rath-dsdf 2019-12-12 wid-99 drtm-bns 2019-12-12